Wie man Vintage Deko Trends kostengünstig selbst herstellen kann

Was Mode anbelangt waren die Zeiten zwischen den 30ern und den 70ern ausgesprochen prägend. Vintage – Ein Stil, dessen Charme und Wiederkennungswert sich bis in die Tiefen der Moderne zieht, ist nicht nur ein echter Trend für die Einrichtung der eigenen Wohnung, sondern ein Lebensgefühl.   Die Merkmale: Einfach, rustikal, klassisch und ein Hauch von gegensätzlicher Eleganz. Kein Wunder also, dass sich so viele Menschen der Neuzeit in den Vintage-Style verlieben und sowohl ihre Mode, als auch ihre Wohnungseinrichtung nach dem Vorbild der Nachkriegszeit ausrichten. Das erkannte selbstverständlich auch der Fashion- und Dekomarkt, wodurch der Vintage-Style regelrecht zu einem Luxusgut wurde. Dabei ist die Herstellung verschiedener Deko Trends kaum kostenintensiv und mit nur wenigen kreativen Kniffen selbsterledigt. In diesem Artikel zeigen wir, wie man Vintage Deko Trends kostengünstig selbst herstellen kann.  

DIY Vintage Decor

Vintage-Deko ist cool und muss nicht teuer sein. (Foto via Shutterstock.com)

 

Alltägliche Dinge verwenden

Die Zutatenliste für eine gelungene Vintage Deko ist eigentlich ganz simpel. Alles, was wir im alltäglichen Leben so verwenden, kommt in Frage und über die Banalität verschiedener Gegenstände muss man sich keine Gedanken machen. Im Gegenteil: Je kreativer und vielseitiger einfache Materialien eingesetzt werden, desto besser. Lediglich technologische oder innovative Gerätschaften, die ihren Platz sichtlich im 21. Jahrhundert haben, sollten vermieden werden.     Folgende Materialien kommen in Frage:
  • Einfaches Papier
  • Schallplatten
  • CDs
  • Alte Holzmöbel (Stühle, Tische, Schränke)
  • Kabel
  • Tennisschläger
  • Weingläser
  • Altes Besteck oder Geschirr
  • Eine alte Leiter
  • Alte Fahrräder
  • Wein- und Obstkisten
  • Europalletten
  • Glasflaschen von Konserven oder Getränken
 

Tipps aus dem Internet holen

Vintage ist ein Stil, den man zwar auf den ersten Blick erkennt, wenn es aber darum geht, selbst etwas im Vintage-Stil zu entwickeln, steht man gerne mal auf dem Schlauch. Das liegt vor allem daran, dass eigentlich alles, was im Zeitraum zwischen 1930 und 1979 modisch und allgegenwärtig war, als „Vintage“ bezeichnet wird. Das macht das Vorgehen auf der einen Seite recht leicht, da man kaum „daneben“ liegen kann, auf der anderen Seite aber auch schwierig, da das Feld und die eigenen Ideen schwer einzugrenzen sind. Um also ein Bild von den derzeitigen Vintage Trends zu bekommen, ist ein Blick ins Internet sehr hilfreich, da es dort eine Vielzahl von konkreten Ideen und Anleitungen gibt. Je mehr Ideen und Tipps aus dem Internet oder aus Magazinen umgesetzt werden, desto detaillierter wird der Blick für das Thema. Folglich entstehen ganz eigene Ideen, die sich immer einfacher durchführen lassen.  

Ruhig abstrakt denken

Je kreativer, desto besser. Wenn Gabeln zur Garderobe werden oder ein altes Fahrrad als Stütze für ein ohnehin leicht lädiertes Waschbecken dient, verbindet sich „altehrwürdiges“ (Herleitung aus dem Englischen, Vintage = altehrwürdig) mit kreativem, elegantem Design. Besonders gefragt sind auch Weingläser, die zum Kerzenständer umfunktioniert werden oder alte Holz-Klappstühle, die an die Wand gehängt, einen tollen offenen Kleiderschrank darstellen. Sehr kreativ sind auch alte Tennisschläger, die als Spiegel umfunktioniert wurden. Für den Anfang bietet sich auch altes Zeitungspapier hervorragend dafür an, um bunte Papierkügelchen zu formen und sie an einem Faden von der Decke hängen zu lassen.  

Die Wohnung ausmisten

Oftmals lassen sich nette Gegenstände von früher in unseren eigenen 4 Wänden finden. Eine Entrümpelung ist daher ein effektiver Weg, um möglichst viel alten Kram (der eigentlich in den Müll landen würde) ausfindig zu machen und gleichzeitig den Wohnraum für eine neue dekorative Einrichtung vorzubereiten. Zudem ist eine Entrümpelung ein super Weg, um den Geist zu befreien.  

Auf den Flohmarkt gehen

Wenn sich in den eigenen Beständen kaum nützliche Gegenstände finden lassen oder nach und nach alles Brauchbare ausgeschöpft wurde, empfiehlt sich der Gang zum Flohmarkt. Der Flohmarkt ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Paradies für jeden Vintage-Begeisterten, denn hier finden sich allerhand Privatverkäufer, die nichts anderes im Sinn haben, als den Krempel aus vergangenen Jahrzehnten möglichst schnell und unkompliziert loszuwerden. Altes Geschirr, hübsches Besteck und sogar alte Zeitungen lassen sich hier zum Spottpreis ergattern und warten nur darauf, nützlich wiederverwendet zu werden.  

Fazit: Vintage Deko, aber günstig!

Vintage bedeutet immer ein kleines bisschen „Unperfektheit“. Vieles, was damals den Charme der Zeit geprägt hat, war notdürftig zusammengebaut worden und alles andere als feinsäuberlich ausgetüftelt. Wieso also viel Geld für Vintage Deko Trends ausgeben, wenn man es selbst viel besser und „unperfekter“ herstellen kann? Die oben genannten Tipps werden jedem Vintage-Begeisterten eine Stütze für Kreativität sein und vor allem werden sie den Geldbeutel schonen.  

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