5 gute Spartipps bei Medikamenten

Pharmakonzerne verlangen in Deutschland horrende Preise. Diese sind nicht durch Forschungsarbeit und Produktion gerechtfertigt, sondern dem Gewinnstreben der Arzneimittelhersteller geschuldet. Die Krankenkassen kommen nur begrenzt für Medikamente auf, der Rest bleibt beim Patienten hängen. Es gibt allerdings ein paar Tipps, um ein wenig Geld beim Besuch der Apotheke zu sparen.

Medikamente aus dem Ausland

Medikamente SpartippsIn Deutschland liegen die Medikamente preislich im oberen Segment. Wenn die Krankenkasse nicht für die Kosten der Präparate aufkommt, ist der Einkauf von Medikamenten im Ausland durchaus zu empfehlen. Die Rezepte der deutschen Ärzte werden im Normalfall anerkannt. Genauso sind auch rezeptfreie Medikamente im Ausland günstiger. Das Gleiche gilt im Übrigen für medizinische Behandlungen beim Zahnarzt beispielsweise. Unvorbereitet sollte keiner bei einem ausländischen Arzt in Behandlung gehen. Bei der Recherche von Informationen zu den Behandlungen im Ausland sind unbedingt die Nachbehandlung sowie die Prüfung der Versicherungsleistungen zu berücksichtigen. Bei den Präparaten kann es auch Abweichungen zu den in Deutschland verkauften Produkten geben.

Generika kaufen

In Deutschland ist es ebenfalls möglich, für relativ wenig Geld an gleichwertige Medikamente zu kommen. Eine Alternative zu den vielen überteuerten Mitteln sind sogenannte Generika. Dabei handelt es sich um „Nachahmer“-Medikamente anderer Firmen, welche die gleichen Wirkstoffkombinationen beinhalten. Generika kommen dann auf den Markt, wenn das Patent des Arzneimittels abgelaufen ist. Aus diesem Grund können viele Firmen das Arzneimittel wesentlich preisgünstiger produzieren und verkaufen.

Zuzahlungen verringern

Versicherte, welche die Volljährigkeit erreicht haben, müssen zwei Prozent der Bruttoeinnahmen als Zuzahlung beisteuern. Auch wenn ein Rezept ausgehändigt wurde, sind in der Apotheke häufig Zuzahlungen fällig. Um diese so gering wie möglich zu halten, kann zunächst der Arzt nach einem zuzahlungsfreien Medikament gefragt werden, welches er als Rezept ausstellen soll. Alternativ kann sich beim Apotheker nach einem erschwinglichen Präparat erkundigt werden. Dieser ist sogar dazu verpflichtet, dem Kunden stets zuerst eines der günstigeren Generika anzubieten. Generell sind billigere Präparate auch mit einer niedrigeren Zuzahlung verbunden. Viele Krankenkassen haben mit Pharmaunternehmen Verträge abgeschlossen, durch die es beim Kauf bestimmter Medikamente einen Rabatt für den Kunden gibt. Falls vom Versicherten in einem Jahr mal mehr gezahlt wurde, wie es bei einem Krankenhausaufenthalt der Fall sein kann, wird der überschüssige Betrag zurückgezahlt.

Die Internetapotheke nutzen

In den letzten Jahren ist die Popularität von Internetapotheken immer weiter gewachsen. Das liegt unter anderem daran, dass alle Medikamente, wie sie in der herkömmlichen Apotheke vorkommen, auch dort übersichtlich für die Bestellung zur Verfügung stehen. Ein anderer Vorteil der Internetapotheken ist, dass diese ihre Arzneimittel in der Regel um ein paar Euro günstiger anbieten. Gerade für Leute, die regelmäßig oder in großen Mengen einkaufen, lohnt sich die Internetapotheke. Der einzige Nachteil besteht in der Wartezeit. Unter Umständen muss ein Rezept eingereicht und geprüft werden bevor das Medikament versandt wird.

Hausmittel verwenden

Bei leichteren Beschwerden, wie einer Erkältung, kleinen Entzündungen, Schnupfen usw. wirken manche Hausmittel genauso gut wie Medikamente. Teure Gels und Salben sind oft überhaupt nicht notwendig, denn der kühle Umschlag auf der betroffenen Stelle lindert Prellungen beispielsweise ebenfalls sehr zuverlässig. Andere Hausmittel stellen bestimmte Früchte, Tees oder Zutaten dar.